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Grüß Gott
und Waidmanns heil !

Im Namen der gesamten Jägerschaft von Kettershausen/Bebenhausen heiße ich Sie herzlich willkommen auf unserer Webseite, deren wichtigstes Anliegen und Ziel es ist, Sie über unsere Arbeit im Revier umfassend zu informieren. Denn Natur schützen heißt Natur verstehen.

Ihr Revierpächter Karl Holzinger
und die Kettershausener/Bebenhausener Jägerschaft

 

 
 
Aktuelles
Gerne geben wir Ihnen Einblick in unsere Arbeit und Projekte und lassen Sie an unseren Visionen über gelebten Naturschutz teilhaben. Gleichgesinnte sind jederzeit herzlich willkommen.
 

 

Abschlussfest 2024



Abschlussfest der 4. Klasse der Grundschule Kettershausen 2024

Am 14.Juni, diesen Jahres, treffen sich die Übergangsschüler der 4. Grundschulklasse in Kettershausen bei uns auf dem Jagdbetriebsplatz, um sich von der Grundschule zu Kettershausen und von Ihrer Lehrerschaft zu verabschieden. Heute geht es darum noch einmal gemeinsam mit Spaß und guter Laune, in ein neues Schulzeitalter zu starten.

Die Elternbeiratsvorsitzenden, die Klassenlehrer samt Rektor haben einen Parcours durch den Gemeindewald aufgebaut. So dass auf mehreren Stationen Geschicklichkeit, Mut und mit dem Einfallsreichtum der Organisatoren ein spannender Wettbewerb der Zöglinge in guter Erinnerung bleiben sollte. >> Lesen sie hierzu den Bericht der Schüler über die Actions- Wettbewerbe! <<

Zurück auf dem Jagdbetriebsplatz, haben die Eltern schon angerichtet, es gibt Stockbrot und Würstchen vom Grill und jede Menge Kuchen, den die fleißigen Mutterhände selbst gebacken und zu meiner Freude für alle Teilnehmer schon auf den Tischen platziert haben. Die Eltern geben alles, als 27 Kinder, nach dem Wettstreit und noch voller Tatendrang auf dem Jagdbetriebsplatz einfallen. Denn die Abenteuerlust der Jungen und Mädchen ist noch lange nicht gestillt und ich beauftragte die Rasselbande ein Tipi im Wald zu bauen und gleich zu Tarnen. Zu meiner Überraschung verkleideten die Buben und Mädchen ihr neues Tipi mit Wald Moos und entsprechend Erdmännchen ähnlich, kamen Sie zurück auf den Jagdbetriebsplatz.

Nachdem es gelang die Rasselbande satt zu bekommen, überreichen mir eine kleine Abordnung der Kids ein selbstgebasteltes Geschenk, ein Mobile mit einem aus der Natur zusammengestelltes Design und das wird zukünftig unser Jägerstüble schmücken. Das schönste Geschenk kam dann zum Schluss von den Eltern der Kinder, ein "echter Mehlbeere Baum" wurde mir übereicht und ich versicherte den Kindern und ihren Eltern einen guten Platz zu finden in unserem Schwende -Biotop, wo Sie gerne hinkommen können und beobachten wie sich die Mehlbeere die nächsten Jahre entwickelt. Die Mehlbeere ist 2023 zum Baum des Jahres gekürt worden und ich bin sehr stolz und dankbar, diese für mich nicht bekannte Baumsorte, am nächsten Tag gleich einzupflanzen.

Auf ein neues nächstes Jahr, wenn wieder ein Schar Kinder die Grundschule verlässt und ihre schulischen Wege weiter gehen wird.
Karl Holzinger im Jahre 2024

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Baumpflanzaktion 2024 im Schwende Biotop


Schülerpflanzaktion in Kettershausen am 8.Oktober 2024.

Es ist schon eine Freude, wenn über 30 Kinder der Kettershausener Grundschule über dem Schwende Hügel, auf der kleinen Zufahrtsstraße herunterkommend, den Horizont bevölkern, um am Schleipfbach Graben von Umweltschutztechniker Matthias Roscher empfangen zu werden.

Alle zwei Jahre wird da am Graben entlang im Schwende Biotop von den Schulkindern, Spaten und Schaufel geschwungen. Heute werden Schwarzdorn, Weißdorn, Hagebutte und Pfaffenhütchen Sträucher eingepflanzt.

Aber Matthias Aufgabe ist auch den Schulkindern die Naturgegebenen Zusammenhänge unseres Biotop Areals näher zu bringen. Schon zweimal wurden in der Vergangenheit mit Schulkindern Pflanzaktionen durchgeführt und heute gilt es alle diese gepflanzten Obst und Mastbäume, sowie die Heckensträucher in Ihrem Wachstum zu betrachten. So mancher Apfel, Birne oder Zwetschgenbaum trägt gerade Früchte und lädt zum Probieren ein. So findet erstmal ein Rundgang um das Biotopgelände statt und alle verweilen an den Wildäsungsäckern, den bis zum Rande gefüllten Wasserrückhalte Weihern und lauschen den zu dieser Jahreszeit bedingten und pädagogisch lehrreichen Ausführungen des Matthias Roscher.

Dann geht es schnell. Matthias teilt seine Schützlinge in Gruppen auf und jede Gruppe erhält Schaufel und Spaten mitsamt den in Untertöpfen angelieferten Strauchpflanzen.

Alle Pflanzlöcher sind schon vorgebohrt, die Kinder bemühen sich eifrig die Untertöpfe abzustreifen, die Sträucher in die Löcher zu packen und wieder mit Erde zu befüllen. Auch das Angießen nicht vergessen. Einige sind mit dem Wassereimer tragen zu schnell und das Nass ergießt sich über die Hosenbeine.

Dann kurz vor der Mittagszeit geht’s an den Würstchengrill und den neu erstellten Biotop-Freisitz. Strahlende Gesichter stehen mit aufgepflanzten Würstchen am spitzen Stecken am Grill und warten bis die roten Würste kurz vor dem Platzen endlich zwischen eine Semmel geklemmt und mit Senf oder Ketchup garniert, den wohlverdienten Hunger stillen wird.

Heißer Kinderpunsch in biologisch abbaubaren Trinkbechern löscht den gewaltigen Durst und rundet den erlebnisreichen Tag ab. Zu Mittag, übernimmt der Rektor der Kettershausener Grundschule mit einer Lehrerin wieder die Rasselbande und langsam entschwindet die Kinderschar wieder am Horizont des mit riesigen Ackerflächen kontrastierenden strahlend blauen Himmel.

Wie ein Spuk ist alles vorbei und die übliche Ruhe kehrt wieder ein in diese sonst so idyllische Biotop-Atmosphäre.

Diese erfolgreiche Pflanzaktion sorgt wieder einmal mehr für eine Biodiversitätsreichere Landschaft am Schleipfbachgraben, hier im Kettershausener Schwendebiotop.

Karl Holzinger

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Abschlussfest 2025



Abschlussfest der 4. Klasse der Grundschule Kettershausen 2024

Am Freitag, den 27.06.2025 feierten wir, die 4. Klasse der Grundschule Kettershausen unser Abschlussfest auf dem Jagdbetriebsplatz von Herrn Holzinger. Als wir ankamen, waren wir alle aufgeregt. Frau Ritzel, Frau Faulhaber, unsere Lehrerinnen, und Frau Dreier, Frau Gutleber, Frau Faulhaber und Frau Thalhofer vom Elternbeirat begrüßten uns. Dann aßen wir Muffins und Kuchen. Herr Holzinger erklärte uns die Regeln des Waldes und wir durften auf den Jägerstand.

Frau Dreier hatte eine knifflige Aufgabe für uns: wir mussten uns alle auf 2 Bierbänke stellen. Das war ja noch leicht, aber nun forderte sie uns auf, uns der Größe nach geordnet aufzustellen, ohne den Boden zu berühren. Dazu mussten wir uns eine Technik überlegen, weil wir ja noch durcheinander auf den Bänken standen. Wir lehnten uns alle nach hinten, dann fiel aber einer runter und wir mussten von vorne beginnen. Da hatte ein Mädchen die Idee, dass wir uns umarmen und dann drehen sollten. Das hat funktioniert; als wir es geschafft hatten, waren wir alle sehr froh.

Wir liefen anschließend in den Wald und wussten nicht, was uns erwartet. Die Klasse wurde in 2 Gruppen aufgeteilt. Frau Gutleber erklärte uns, dass wir 25 Minuten Zeit hatten, um eine Murmelbahn mit zwei Kurven, einem Tunnel, einer Schanze und einem Nest zu bauen. Wir teilten ein, wer was bauen sollte. Die Murmelbahn der zweiten Gruppe bekam sogar eine Brücke, die Brücke führte über einen Baumstamm. Man hatte zwei Versuche, um die Bahn zu testen. Wir stampften den Boden platt, damit die Murmel immer weiter rollen konnte. Den Rand häuften wir auf oder stabilisierten ihn mit Ästen, damit die Kugel nicht herausrollte. Beide Gruppen schafften es, ihre Kugel sicher ins Ziel zu bringen. Es machte sehr viel Spaß, die Kugelbahn zu bauen.

Unsere zweite Aufgabe im Wald bestand darin, durch ein Spinnennetz zu kommen. Zwischen zwei Bäumen waren Seile wie ein Spinnennetz gespannt. Jedes Kind musste durch ein eigenes Loch, um auf die andere Seite zu kommen, ohne die Seile zu berühren. Für die Löcher ganz oben mussten wir manche Kinder durchheben, wir mussten also alle zusammenhelfen: mit einer Räuberleiter schafften wir es, ein Mädchen durchs oberste Loch zu bekommen. Am Ende waren wir stolz, dass es jeder geschafft hat!

Vor dem Abendessen kamen die restlichen Lehrer dazu und wir durften noch einmal auf den Jägerstand von Herrn Holzinger oder einen Blick in die Jägerstube werfen, in der ein Wolf, zwei Biber und Fuchsschwänze an der Wand hingen. Zum Abendessen gab es Grillwurst im Semmel und Grillkäse. Anschließend spielten wir noch zwei Spiele. Bei einem mussten wir einen Reifen im Kreis herumgeben, wir mussten durch den Reifen steigen, ohne uns an den Händen loszulassen. Bei dem zweiten Spiel mussten wir mit einem Seil Klötze aufstellen, leider schafften wir dies (noch) nicht. Wir wollen es auf jeden Fall noch einmal versuchen!

Zum Abschluss gingen wir wieder in den Wald und bauten Tipis. Zuallererst suchten wir passende Stöcke, die zwischen zwei Bäume passten, und klemmten sie ein. Dann legten wir kleine Äste gegen die Stöcke und sammelten noch Moos zum Verkleiden des Tipis. Ein Junge riss einen Baum raus, der beim Umfallen fast ein anderes Kind traf. Zum Glück hatten wir viele Schutzengel dabei, es passierte nichts und wir konnten weiter bauen oder kleine Kämpfe zwischen den einzelnen Tipis austragen.

Vielen Dank an alle für den großartigen Nachmittag!

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Gänsestrich und Raubwildbejagung



Gänsestrich und Raubwildbejagung!

Bereits vor der Weihnachtszeit haben wir in unserem Jagdrevierverbund den Rehwildabschuss erledigen können. Durch den allgemeinen Rückgang der Schwarzwildbestände ist es etwas langweilig geworden in den Revieren (das ist ein Zitat eines befreundeten Revierinhabers aus der Nachbarschaft) und somit ist der jagdliche Focus aufs Rehwild, auch bei uns erfolgreicher den je!

Mich freut's erstmals als Revier Pächter, weniger Brechschäden auf Wiesen und die gelegentliche Verwüstungs-Randale in den Maisschlägen an Waldrandgebieten, haben unsere Revierjäger gut gemeistert.

Dafür ist jetzt ein neues Thema bei den Jagdgenossenschaftsversammlungen als Diskussionspunkt in den Fokus gerückt. Wildgänse Invasionen, aller Arten vermiesen den landwirtschaftlichen Betrieben die letzten Mahden durch das verkoten diverser Wiesenstreifen an den Gewässern, gerade auch in unseren Revieren.

Kettershausen/Bebenhausen ist durch das Anstauen des Günzbachs mit zwei Wehren zur Stromgewinnung, ein bevorzugtes Brutgebiet, auch invasiver Gänsearten. Große weitläufige Ufervegetationen ermöglichen ein ungestörtes Anlanden, mit beinahe unzugänglichen Nistplätzen. Die invasiven Nil- und Rostgänse gefährden zudem massiv die heimische Biodiversität unserer Wasservögel.

Was bleibt ist der jagdliche Auftrag vermehrt zum Gänsestrich zu blasen.

Unser Jagdaufseher Daniel, hat ein umfangreiches Netzwerk an interessierten Flintenjägern und schon früh in den sonntäglichen Morgenstunden ab dem gesetzlich jagdbaren Freigabeterminen, beginnt die Jägerschar mit ausgebildeten Apportierhunden und allen erdenklichen Jagdmethoden, diesen schlauen und wachsamen Gänsegeschnatter, habhaft zu werden. Letztendlich ist es nur eine Vergrämungsaktion, denn hunderte Gänse in keilförmiger Flugformation am Himmel, sind alles andere als leichte Jägersbeute!

So geht das jeden Sonntag bis Mitte Januar und dann werden nochmal alle Schützen mobilisiert um mit einem gemeinschaftlichen Sammel-Ansitz auf Raubwild, bei uns vornehmlich Füchse, das Jagdjahr abzuschließen.

Zur Vorbereitung ist das Ankirren mit Aufbruchresten der Rehwild- und Federwildbejagung notwendig. Alles Routine und eine erfolgreiche Ansitzjagd endet mit dem Strecke legen auf dem Jagdbetriebsplatz.

Das wohlverdiente Schüsseltreiben im Jägerstüble, verbindet nochmal die gesamte Jägerschar und ich bedanke mich bei allen Teilnehmern, wünsche den Schützen „Waidmannsheil“ und freue mich auf die etwas ruhigere und besinnliche Zeit bis zum Auftakt der nächsten Bockjagdsaison.

Karl Holzinger, Revierpächter Januar 2026



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